Kammerkonzert in Kranichstein

Event Informationen

  • Datum: 01. November 2026
  • Beginn: 17:00 Uhr
  • Veranstaltungsort: Großer Saal des Kreishauses
  • Adresse: Jägertorstr. 207, 64289 Darmstadt-Kranichstein

Karten: 20 € (Mitgl.15 €, Studenten 10€)

Reservierung per E-Mail möglich.

Telefon:
06155-7952606
buero@chopin-gesellschaft.de

Das heutige Konzert ist eine Kooperationsveranstaltung zwischen der Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V.  und dem Europäischen Partnerschaftsverein

Ein Abend voller klanglicher Raffinesse und virtuoser Begegnungen: Sabine Simon und Konstantin Zvyagin entfalten am Klavier vierhändig die schillernden Klangwelten von Ravel und Tschaikowsky, während Romain Garioud am Cello mit lyrischer Tiefe und Ausdruckskraft begeistert. Ergänzt durch ausgewählte Werke für Cello und Klavier, unter anderem von Chopin, verspricht dieses Kammerkonzert ein intensives Musikerlebnis zwischen feiner Intimität und mitreißender Brillanz.

                                                Programm

Maurice Ravel (1875-1937)

Ma Mère l’Oye (für Klavier zu vier Händen):

  1. Pavane de la Belle au bois dormant (Die schöne die im Wald schläft)
  2. Le Petit Poucet (Der Däumling)
  3. Laideronnette, Impératrice des Pagodes (Das kleine hässliche Mädchen, Kaiserin der Pagoden)
  4. Les entretiens de la Belle et de la Bête (Gespräch zwischen der Schönen und dem Ungeheuer)
  5. Le jardin féerique (Der Zaubergarten)

Peter Tschaikovsky (1840-1893)

Der Nussknacker: Suite op. 71a (bearb. für Klavier zu vier Händen von Anton Arensky)

  1. Ouvertüre
  2. Marche
  3. Danse de la Fée-Dragée
  4. Le Café
  5. Le Thé
  6. Danse russe Trepak
  7. Danse des mirlitons
  8. Valse des fleurs
  9. Pas de deux

Pause

 Fryderyk Chopin (1810-1849)

 Grand Duo Concertant über Themen von “Robert le Diable” (für Cello und Klavier)

Das restliche Programm folgt in Kürze

 

Sabine Simon studierte an der Hanns-Eissler-Musikhochschule in Berlin bei Annerose Schmidt, an der Indiana University in Bloomington, USA, bei György Sebök, Menahem Pressler und Janos Starker, am Salzburger Mozarteum bei Hans Leygraf und als Stipendiatin der Internationalen Akademie des Ensemble Modern in Frankfurt. Bereits mit 16 Jahren debütierte sie mit dem Berliner Sinfonieorchester. Es folgten zahlreiche nationale und internationale Klavierabende und Konzerte, u.a. mit dem Gewandhausorchester Leipzig, der Dresdener Philharmonie, der Berliner Philharmonie, dem polnischen Rubinstein-Philharmonieorchester Lodz, dem Orquestra de Camara de Bellas Artes, Mexiko. Zusammen mit den Salzburger Mozart-Solisten unternahm sie im Jahr 2005 eine Japan-Tournee. Neben Auftritten in zahlreichen Ländern Europas gastierte sie außerdem in den USA, in Kanada, Brasilien, Argentinien und Mexiko.
Als Preisträgerin nationaler und internationaler Klavierwettbewerbe, darunter erste Preise beim Nationalen Bach-Wettbewerb Leipzig und Bechstein-Wettbewerb „Piano in Concert“, gilt Ihr Interesse gleichermaßen der „Alten“ wie der „Neuen“ Musik. Mehrere Solo- und Kammermusikeinspielungen liegen bereits vor, unter anderem die Etüden op. 10 von Fryderyk Chopin.

Sie ist als Jurymitglied bei nationalen und internationalen Klavierwettbewerben tätig und leitet regelmäßig Klavier- und Kammermusikkurse. Von 2005 bis 2025 unterrichtete sie als Dozentin für Klavier und Klaviermethodik an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt. Seit September 2024 ist sie als Professorin an der UdK in Berlin tätig.

 

Konstantin Zvyagin – Der im Jahr 1990 im Heimatort von Sergei Rachmaninov in der altrussischen Stadt Nowgorod geborene Pianist Konstantin Zvyagin hat wahrscheinlich sehr ähnliche Gefühle erlebt, wie der berühmte Komponist, Pianist und Dirigent: Beide waren von der herrlichen Atmosphäre des alten Kreml mit der berühmten Sophienkathedrale, dem Blick auf den fabelhaften Fluss Wolchow und den Klängen orthodoxer Glocken tief beeindruckt! Konstantin Zvyagin verfügt über beeindruckende Referenzen: Er ist Laureat russischer und internationaler Wettbewerbe und seine rege Konzerttätigkeit führte ihn nach Irland, Polen, Deutschland, USA, Frankreich, Italien, Spanien, Israel und Russland. Er graduierte an der Gnessin Musikakademie in Moskau bei Prof. Tatiana Zelikman und absolvierte das Masterstudium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Nina Tichman. Seit Januar 2020 unterrichtet Konstantin an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt und führt weiterhin eine rege Konzerttätigkeit. www.konstantinzvyagin.com

Romain Garioud ist Preisträger vieler renommierter Wettbewerbe, u.a. beim Tschaikowski-Wettbewerb in Moskau (2002), Rostropowitsch-Wettbewerb in Paris (2001) und Valentino Bucchi Wettbewerb in Rom (1. Preis 2005). Heute folgt er als Solist und als Professor regelmäßig Einladungen zu Konzerten und Meisterkursen im In- und Ausland, z.B. beim Schleswig-Holstein Musikfestival, Schubertiades in Barcelona, Orangerie de Sceaux (F), Schelswig-Holstein, Schloss Elmau (D), Bellerive Festival (Schweiz), Mantova (I) und nach China und Südamerika. Im Oktober 2013 spielte er im Yuri Bashmets Festival-Minsk das Cellokonzert von W. Lutoslawsky mit dem Orchester des Fernsehens. Im Juni 2016 war eingeladen zum « Progetto Marta Argerich Festpiele (Lugano) » und ersetze Natalia Gutman in Schostakowitschs 1. Cellokonzert mit dem Orchester « Casa da Musica »-Porto (P).
2014 gründete er gemeinsam mit der Geigerin Dora Schwarzberg und dem Pianisten Giuliano Mazzoccante das « Dorogi Trio ». Bekannte Cellisten der Gegenwart, mit denen er zusammenarbeitet, wie etwa Anner Bylsma, Natalia Tschakowskaia, Steven Isserlis und David Geringas, schätzen besonders seinen Schwung, seine Kraft und den Tiefsinn seines Klanges.

Seine Studien schloss er in den Fächern Cello und Kammermusik mit Auszeichnung ab und vervollständigte seine Ausbildung durch Aufbaustudien bei Xavier Gagnepain und Philippe Muller. Als Solist hatte er Auftritte unter der Leitung von Christoph Eschenbach (Orch. Paris), Jean-Marc Burfin (Orch. Metropolitain Lisbonne), Stéphane Cardon (Frankreich), Yuri Hung (Caracas) und mit international renommierten Künstlern wie Mstislav Rostropowitsch, Philippe Entremont, Pavel Gililov, Alissa Margulis, Eric Le Sage usw. Viele seiner Konzerte, die auf den größten Bühnen Europas stattfinden, wurden aufgezeichnet und im Radio und Fernsehen ausgestrahlt.

Romain Garioud vertritt ein vielseitiges Repertoire und setzt sich auch mit großem Engagement für die Uraufführung zeitgenössischer Werke ein. Seit 2007 ist Romain Garioud Mitglied und Gründer des Delian::Quartetts (www.delian-quartett.com), das 2009 im Musikverein Wien und in der Berliner Philharmonie debütierte. Zahlreiche Auftritte dieses Quartetts wurden vom ORF, SWR, HR und WDR aufgezeichnet.

Er hat an der Hochschule de l’Hay les Roses und am Konservatorium in Espinho, Portugal gelehrt und unterrichtet regelmäßig bei Sommerakademien in Frankreich und Italien. Seit 2018 ist er Dozent für Cello an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt. Er spielt ein außergewöhnliches Cello von Nicolai Gagliano, 1760.

 

 

Event Informationen

  • Datum: 01. November 2026
  • Beginn: 17:00 Uhr
  • Veranstaltungsort: Großer Saal des Kreishauses
  • Adresse: Jägertorstr. 207, 64289 Darmstadt-Kranichstein

Karten: 20 € (Mitgl.15 €, Studenten 10€)

Reservierung per E-Mail möglich.

Telefon:
06155-7952606
buero@chopin-gesellschaft.de

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