Competitions

    Piano Competition

    XI. Internationaler Chopin-Klavierwettbewerb in Darmstadt

    06. – 16. Oktober 2017

    06.–16.10.2017Orangerie & Akademie für Tonkunst, Darmstadt
    XI. Internationaler Chopin-Klavierwettbewerb in Darmstadt

    Wettbewerb in 3 Etappen mit Werken ausschließlich von Fryderyk Chopin:

    • Solo-Klavierwerke
    • Konzerte für Klavier und Orchester (e-Moll op. 11 und f-Moll op. 21)
    • Werke für Klavier und Cello
    • Improvisation über ein gegebenes Thema

    Prizes

    € 30.000,-* plus Konzertangebote. *Die Preise sind nach den jeweiligen in Deutschland geltenden fiskalischen Bestimmungen zu versteuern.

    • 1. Preis: Piotr Pawlak (PL)
    • 2. Preis: Katarzyna Golofit (PL)
    • 3. Preis: Yeon-Min Park (Korea)
    • 4. Preis: Michal Szymanowski (PL)
    • 5. Preis: Nagino Maruyama (Japan)
    • 6. Preis: Misora Ozaki (Japan)
    • Improvisationspreis: Piotr Pawlak (PL) und Thomas Curuti (Rumänien)

    Main Sponsors of the Competition

    Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, Frankfurt a.M.
    Sparkasse Darmstadt
    Stadt Darmstadt
    Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur

    Competition Repertoire

    Repertoire & Rounds

    Auswendig und in frei wählbarer Reihenfolge vorzutragen. Mazurken müssen als Opus aufgeführt werden und Etüden nacheinander bzw. als Zyklus in Etappe II.

    Jede zuverlässige Ausgabe von Chopins Werken ist zulässig. Es wird jedoch empfohlen, besonders für die Cello-Werke im Finale die National Edition (Herausgeber: Jan Ekier) oder die Ausgabe von Paderewski zu benutzen.

    I. Etappe (max. 30 Min. – eine Überschreitung des Zeitlimits wird bestraft)

    3 aufeinanderfolgende Etüden aus op. 10 oder op. 25

    • z.B. op. 10 Nr. 1, 2, 3 oder op. 10 Nr. 2, 3, 4 oder op. 25 Nr. 6, 7, 8 usw.

    1 komplettes Opus Mazurken (freie Auswahl)

      1 Polonaise (freie Auswahl, jedoch nicht Polonaise-Fantasie op. 61)

        1 Nocturne (freie Auswahl)

          Wahlmöglichkeit Improvisation:

          Kandidaten können in der 1. Wettbewerbsrunde – zusätzlich zum obenstehenden Programm – eine maximal fünf-minütige Improvisation über ein ihnen am Wettbewerbstag gegebenes und zu Chopins Zeiten populäres Thema darbieten. Die Improvisation ist nicht obligatorisch, aber es wird gehofft, dass möglichst viele Kandidaten sich dieser Aufgabe stellen. Es gibt keine Punktabzüge für nicht gelungene Versuche. Die Zeit für die Improvisation wird extra berechnet.

          Für die beste Improvisation wird ein Preis von € 500 ausgeschrieben.

          II. Etappe (max. 50 Min. – eine Überschreitung des Zeitlimits wird bestraft)

          ENTWEDER:

          ODER:

          ein kompletter Etüdenzyklus, entweder op. 10 oder op. 25; in der ersten Runde gespielte Etüden dürfen nicht wiederholt werden

            ein bedeutendes/großes Werk von mehr als 8 Minuten Spieldauer, z. B. Scherzo, Ballade, Rondo, Barcarolle, Fantaisie, Allegro de Concert usw.

              ein oder mehrere Werke freier Wahl bis zu einer Gesamtspielzeit von 45 – 50 Min.

                eine der Sonaten (c-moll op. 4, b-Moll op. 35, h-Moll op. 58) ohne Wiederholungen

                ein bedeutendes/großes Werk von mehr als 8 Minuten Spieldauer, z. B. Scherzo, Ballade, Rondo, Barcarolle, Fantaisie, Allegro de Concert usw. oder in dieser Sektion acht aufeinanderfolgende Préludes aus op. 28* (z.B. Nr. 3,4,5,6,7,8,9,10)

                ein oder mehrere Werke freier Wahl bis zu einer Gesamtspielzeit von 45–50 Min.

                * Die 8 aufeinanderfolgenden Préludes als bedeutendes/großes Werk müssen nacheinander gespielt werden und sind nur in der Kombination mit einer Sonate möglich.

                Eine interessante und ausgewogene Programmauswahl wird mitbewertet. Werke aus der 1. Etappe dürfen nicht wiederholt werden.

                III. Finale

                Ein Konzert für Klavier und Orchester (e-Moll op. 11 oder f-Moll op. 21)

                Der Klavierpart eines der folgenden Werke für Klavier und Cello, das mit einem vom Wettbewerb gestellten Cellisten aufgeführt wird (Spielen mit Partitur erlaubt):

                Werke für Klavier und Cello:

                • Introduction et Polonaise Brillante C-Dur op. 3
                • Grand Duo Concertant über Themen von „Robert le Diable“
                • 1. Satz (Allegro moderato) der Sonate für Cello und Klavier op. 65 in g-Moll
                • 2., 3., und 4. Satz (Scherzo, Largo und Finale-Allegro) der Sonate für Cello und Klavier op. 65 in g-Moll

                8 Finalisten werden von der RUSSISCHEN KAMMERPHILHARMONIE ST. PETERSBURG unter der Leitung von JURI GILBO begleitet.

                Guiding Principles of the Programme

                Background

                Mit der grossen Anzahl frei wählbarer Werke in den ersten zwei Wettbewerbsrunden hoffen wir, Kandidaten zu einer gründlichen Erforschung des Chopinschen Oeuvres zu motivieren und ihnen die Gelegenheit zu geben, selbst wünschenswerte und mögliche Kombinationen von Werken zusammenzustellen. Die Programmauswahl kann evtl. auch der Jury bei der Entscheidungsfindung helfen.

                Die Wahlmöglichkeit der Improvisation in der 1. Runde soll für viele Kandidaten ein Ansporn sein, die inzwischen weitgehend vernachlässigte Kunst des Improvisierens zu entdecken, zumal Chopin auf diesem Gebiet ein großer Meister war.

                Mit der Einbeziehung eines kammermusikalischen Werkes in der Finalrunde möchten wir die enorm wichtige, jedoch oft unterschätzte Rolle der Kammermusik im Leben von Chopin unterstreichen und seine wunderbaren aber viel zu selten aufgeführten kammermusikalischen Werke zu Gehör bringen. Die angebotene Auswahl soll allen Teilnehmern die Möglichkeit geben, ein Werk zu finden, das zu ihrer persönlichen Situation passt.

                1. 1

                  Eröffnungskonzert mit den Jurymitgliedern

                  Freitag, 6. Oktober 2017, 19:00 Uhr

                  Orangerie, Bessunger Str. 44

                2. 2

                  Wettbewerb in drei Etappen, öffentlich

                  Samstag 7.10. bis Sonntag 15.10.2017

                3. 3

                  I. Etappe – Solo-Klavierwerke von Chopin und Improvisationen

                  Samstag 7.10. bis Dienstag 10.10.2017, 10:00–13:00 und 15:00–19:00 Uhr

                  Akademie für Tonkunst, Ludwigshöhstraße 120

                  Etüden, Mazurken, Polonaisen, Nocturnes, Improvisationen

                4. 4

                  II. Etappe – Solo-Klavierwerke von Chopin

                  Mittwoch 11.10. bis Freitag 13.10.2017, 10:00–13:00 und 15:00–19:00 Uhr

                  Akademie für Tonkunst, Ludwigshöhstraße 120

                  Sonaten, Etüdenzyklen und Werke freier Wahl

                5. 5

                  III. Etappe (Finale) – Werke für Klavier und Cello und Konzerte für Klavier und Orchester

                  Samstag 14.10. und Sonntag 15.10.2017, 17:00–22:00 Uhr

                  Orangerie, Bessunger Str. 44

                  Klavierkonzerte e-Moll op. 11 und f-Moll op. 21 (mit der RUSSISCHEN KAMMERPHILHARMONIE ST. PETERSBURG unter der Leitung von JURI GILBO)

                6. 6

                  Preisverleihung – Preisträgerkonzert

                  Montag, 16.10.2017, 19:00 Uhr

                  Orangerie, Bessunger Str. 44

                  Solo-Klavierwerke und Cellowerke von Chopin

                Der Wettbewerb stand Pianisten aller Nationalitäten ab Jahrgang 1987 offen.

                Das Anmeldeformular war in deutscher oder englischer Sprache auszufüllen und zu senden an Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V., Kasinostrasse 3, D-64293 Darmstadt. Die vollständige schriftliche Anmeldung musste spätestens bis zum 1. Juni 2017 bei der Chopin-Gesellschaft vorliegen.

                Beizufügen waren:

                • Geburtsurkunde oder Pass (Fotokopie)
                • Lebenslauf (max. 1 Seite DIN A4) mit Angaben über die wichtigsten künstlerischen Tätigkeiten, Preise, Auszeichnungen etc.
                • Zeugnisse der musikalischen Ausbildung (Fotokopien)
                • 2 Referenzen mit Kontaktdaten (z.B. Ihr Lehrer/Professor und ein international anerkannter Pianist/Pädagoge/Musiker)
                • 2 neuere Portraitfotos mit Namen auf der Rückseite
                • Quittung der Einschreibgebühr von €100, netto, d.h. spesenfrei für den Empfänger, mit dem Namen des Kandidaten und dem Vermerk „Wettbewerb 2017“ auf folgendes Konto der Chopin-Gesellschaft:

                Sparkasse Darmstadt

                Konto-Nr. 601 934

                BLZ 508 501 50

                IBAN: DE97 5085 0150 0000 6019 34 (22 Ziffern)

                BIC – SWIFT CODE: HELA DEF 1 DAS

                Unvollständige Unterlagen wurden nicht akzeptiert.

                Eine Aufnahmekommission entschied über die Zulassung der Kandidaten, da die Teilnehmerzahl begrenzt war. Eine Bestätigung der Zulassung erfolgte bis zum 30. Juni 2017 per e-Mail.

                Die Teilnehmer übertrugen der Chopin-Gesellschaft die Rechte an den Stücken, die sie während des Wettbewerbs oder des Preisträgerkonzerts aufführten, für Ton- und Videoaufzeichnungen, Kopien und Wiedergabe in jedweder Technik und für Wiedergabe im Radio oder Fernsehen und Verbreitung im Internet.

                Preisträger, die nicht am Preisträgerkonzert teilnahmen, verloren ihren Anspruch auf das Preisgeld. Im Krankheitsfall war ein ärztliches Attest vorzuweisen.

                Die Jury setzte sich aus international bedeutenden Musikern des In- und Auslandes zusammen. Ihre Entscheidungen sind nicht anfechtbar.

                Die Chopin-Gesellschaft stellte allen Teilnehmern Klaviere oder Flügel zum Üben zur Verfügung.

                Jury 2017

                Jury Members

                • Kevin Kenner, USA (Juryvorsitzender)
                • Dang Thai Son, Vietnam/Kanada
                • Andrzej Jasinski, Polen
                • Martin Kasik, Tschechische Republik
                • Tobias Koch, Deutschland
                • Ewa Poblocka, Polen
                • Sabine Simon, Deutschland