Mothers. Lovers. Revolutionists – Chopin und die Stimmen der Frauen

Über die Veranstaltung
„Er ist so ladylike und sie ein vollendeter Gentleman“ – hat ein Zeitgenosse über Fryderyk Chopin und George Sand geschrieben. Vor allem George Sand mit ihren Zigaretten, ihrem Frack und ihrem Männernamen hat zu damaliger Zeit viel Irritation hervorgerufen.
Mit einem moderierten Liederabend erzählen Mezzosopranistin Marta Wryk und Pianistin Sina Kloke die inspirierenden Geschichten von vier Komponistinnen des 19. Jahrhunderts und ihre Verbindung zu Chopin: Clara Schumann, Marie von Kehler, Irene Poldowski und Pauline Viardot.
Marta Wryk – „Glühend-starke Mezzo-Präsenz“ (Wiesbadener Kurier) – ist seit 2021/22 festes Ensemblemitglied am Theater Bielefeld. Konzertengagements führten sie ins Concertgebouw Amsterdam, in die Düsseldorfer Tonhalle, die Kölner und Luxemburger Philharmonie sowie zum Caramoor Festival in New York.
Sina Kloke – „Eine großartige Pianistin“ (Fono Forum) – studierte u. a. bei Pavel Gililov, Karl-Heinz Kämmerling, Dimitri Bashkirov, Elisabeth Leonskaja und Matti Raekallio an der Juilliard School. Sie gastiert in der Elbphilharmonie Hamburg, der Carnegie Hall New York und beim Schleswig-Holstein Musik Festival.
Biografien
Mothers. Lovers. Revolutionists – Chopin und die Stimmen der Frauen
17. Mai 2025 · 19:00 Uhr · Literaturhaus Darmstadt
Ich stand in dunklen Träumen (Heinrich Heine) Sie liebten sich beide (Heinrich Heine) Der Mond kommt still gegangen (Emanuel Geibel) Die Lorelei (Heinrich Heine)
Etüde op. 10 Nr. 12 „Revolutions-Etüde“
Wanderrast (H. Leuthold) Grabschrift (J. Wolff) Glockenblumen, was läutet ihr? (J. Wolff) Sommerabend (G. Steinmann) Schmerz (J. Franke)
Nocturne op. 48 Nr. 1
Spleen (P. Verlaine) Circonspection (P. Verlaine) Berceuse (A. le Braz)
Melodya (Z. Krasiński) Moja pieszczotka (A. Mickiewicz)
Von 6 mazourkes de F. Chopin