Eine Kooperationsveranstaltung mit der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft

Über die Veranstaltung
Ivett Gyöngyösis musikalische Reise begann im Alter von sieben Jahren. Bereits mit elf Jahren wurde sie in die Klasse für außergewöhnlich begabte junge Talente an der Liszt-Akademie für Musik in Budapest aufgenommen. Später setzte sie ihr Studium an der Barenboim-Said Akademie in Berlin fort, wo sie ihr Artist Diploma erwarb. Frau Gyöngyösi schloss ihr Studium mit Auszeichnung an der Haute École de Musique in Genf ab. Ihre tiefe Leidenschaft für Musik geht über das Klavier hinaus: Sie absolvierte zudem postgraduale Studiengänge im Dirigieren in Florenz und in Orgel in Genf. Während ihrer Ausbildung wurde sie von herausragenden Mentoren wie Daniel Barenboim, Nelson Goerner und Ricardo Castro geprägt.
Ivett Gyöngyösis Karriere begann im Alter von neun Jahren, als sie ihren ersten Klavierwettbewerb gewann. Danach erzielte sie bemerkenswerte Erfolge bei zahlreichen internationalen Wettbewerben. Sie gewann zweimal den Internationalen Chopin-Klavierwettbewerb in Budapest und erhielt im Alter von sechzehn Jahren den renommierten Georges-Cziffra-Preis in Wien. Im selben Jahr gewann sie den LIONS International Music Competition und wurde von Steinway & Sons in Hamburg zur „Young Steinway Artist“ ernannt. Weitere Wettbewerbserfolge folgten mit dem Ersten Preis und dem EMCY-Preis beim Vladimir-Krainev International Piano Competition in Charkiw. Mit achtzehn Jahren erlangte sie internationale Anerkennung als „New Talent“ und Gewinnerin des UNESCO-Sonderpreises beim Euro Radio New Talent Music Competition. Später gewann sie den Ersten Preis beim Lancaster International Piano Festival and Competition in den USA sowie den Ersten Preis und eine besondere Auszeichnung für ihre Interpretation der Chopin-Mazurken beim Internationalen Chopin-Klavierwettbewerb in Darmstadt.
Ivett Gyöngyösi ist weltweit in renommierten Konzertsälen aufgetreten, darunter die Victoria Hall in Genf, der Pierre Boulez Saal in Berlin, der Wiener Musikverein, die Laeiszhalle in Hamburg, die Warschauer Philharmonie, der UNESCO-Palast in Paris, der Große Saal der Liszt-Akademie in Budapest sowie die Roy Thomson Hall in Toronto. Außerdem war sie bei zahlreichen internationalen Musikfestivals zu hören, darunter das Festival „Chopin and His Europe“ in Warschau, das Kyoto International Music Festival, das Bellerive Festival in der Schweiz, das Ravenna Music Festival sowie das Chopin-Festival in Marienbad.
Als Solistin arbeitete sie mit renommierten Dirigenten wie Gábor Takács-Nagy, András Keller, Leos Swarovsky, Zoltán Kocsis, Tamás Vásáry und János Kovács zusammen. Sie trat mit Orchestern wie Kremerata Baltica, Concerto Budapest, dem Ungarischen Nationalphilharmonischen Orchester, dem International Menuhin Academy Orchestra, der Tschechischen Philharmonie Pardubice und dem Slovak Radio Symphony Orchestra auf.
Ivett engagiert sich außerdem intensiv für wohltätige Zwecke. Sie gibt regelmäßig Benefizkonzerte, unter anderem in der Ungarischen Staatsoper und am Ungarischen Nationalen Institut für Onkologie zugunsten von Kindern, die gegen Leukämie und Krebs kämpfen. Als Charity-Botschafterin der Young Virtuosos Foundation nutzt sie ihre Kunst, um wichtige soziale Anliegen zu unterstützen und junge Musiker zu inspirieren.
Biografien
Eine Kooperationsveranstaltung mit der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft
21. November 2026 · 18:00 Uhr · Literaturhaus Darmstadt
Barcarolle
Mazurkas
Three Folk Songs from Csík
Six Romanian Folk Dances
Ballade Nr. 1
La Leggierezza
Sonetto 104 del Petrarca
Rhapsodie Espagnole