Wieder zu Gast in Darmstadt

Über die Veranstaltung
„Das berühmte zweite Scherzo b-Moll op. 31 erklang mit großer Energie und Expressivität. Mikulskas Zugriff auf Chopins emotionsbetonte Klaviermusik war detailreich, voller Klangfarben, die sie kantabel gestaltete.“ (Rheinische Post, Juli 2019)
Aleksandra Mikulskas Klavierspiel wird als ehrlich und persönlich charakterisiert. In ihren Konzerten möchte sie fremde Welten aufschließen und in kompletter Hingabe die Menschen berühren – ob mit der Musik von J. S. Bach, Haydn, Liszt oder ihrem Landsmann Fryderyk Chopin, mit dem sie besonders verbunden ist. Sie ist regelmäßig Gast bei internationalen Festivals wie dem MDR Musiksommer, dem Liszt Festival Raiding, dem Bodenseefestival oder dem Usedomer Musikfestival.
Die deutsch-polnische Zusammenarbeit ist für die gebürtige Polin eine Herzensangelegenheit. Zwischen 2014 und 2024 war sie Präsidentin der Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e. V. in Darmstadt. Sie setzt sich für die Wiederentdeckung weniger bekannter Komponisten aus ihrer Heimat ein, etwa Julian Fontana, Miłosz Magin oder Karol Szymanowski.
In Warschau aufgewachsen, studierte sie ab dem 16. Lebensjahr in Mannheim und Karlsruhe bei Peter Eicher, anschließend in Imola bei Lazar Berman und Michel Dalberto sowie in Hannover bei Arie Vardi (Konzertexamen). 2005 wurde sie beim XV. Internationalen Chopin-Wettbewerb in Warschau mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Seit 2021 ist sie Professorin für Klavier an der Carl Maria von Weber Hochschule für Musik in Dresden.
Biografien
Wieder zu Gast in Darmstadt
28. Februar 2026 · 18:00 Uhr · Literaturhaus Darmstadt
Sonate As-Dur Hob. XVI:46
Zwei Impromptus op. 90 – Nr. 2 in Es-Dur und Nr. 4 in As-Dur
Fantasie-Impromptu cis-Moll op. 66
Polonaise Es-Dur op. 22
Symphonische Etüden cis-Moll op. 13