Kammerkonzert mit Claire Huangci, Felix Klieser, Rabia Brooke, Desirée Ruhstrat

    Werke von Beethoven, Chopin, Paderewski, Dukas und Brahms

    Kammerkonzert mit Claire Huangci, Felix Klieser, Rabia Brooke, Desirée Ruhstrat

    Über die Veranstaltung

    Vier herausragende Künstlerpersönlichkeiten widmen sich Meisterwerken der Kammermusik: Nach Klaviersolo-Werken von Chopin und Paderewski gestaltet Claire Huangci gemeinsam mit Rabia Brooke die leidenschaftliche Violinsonate Nr. 7 von Beethoven. Zum Abschluss erklingt das romantische Horntrio von Brahms mit Felix Klieser, Desirée Ruhstrat und Claire Huangci – ein Abend voller Virtuosität, Klangschönheit und kammermusikalischer Intensität.

    Biografien

    Claire HuangciKlavier

    Die junge amerikanische Pianistin Claire Huangci, Gewinnerin des Géza-Anda-Wettbewerbs 2018, begeistert ihr Publikum immer wieder mit ihrer „strahlenden Virtuosität, künstlerischen Sensibilität, ausgeprägtem interaktiven Gespür und subtiler auditiven Dramaturgie" (Salzburger Nachrichten). In Solorezitals und als Partnerin internationaler Orchester wie dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Mozarteumorchester Salzburg und dem China Philharmonic Orchestra hat sie sich als gefragte Künstlerin etabliert. Sie konzertierte in Häusern wie der Carnegie Hall New York, der Suntory Hall Tokio, dem NCPA Peking, der Philharmonie de Paris, dem Münchner Gasteig, dem Leipziger Gewandhaus und der Elbphilharmonie Hamburg. Sie studierte am Curtis Institute of Music in Philadelphia bei Eleanor Sokoloff und Gary Graffman, bevor sie 2007 zu Arie Vardi an die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover wechselte. Ihre Diskografie umfasst u. a. die mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichneten Scarlatti-Sonaten sowie Gesamteinspielungen der Chopin-Nocturnes und der Rachmaninow-Préludes. (clairehuangci.com)

    Felix KlieserHorn

    Felix Klieser ist einer der außergewöhnlichsten Hornisten seiner Generation. Mit fünf Jahren begann er Horn zu spielen, mit 13 wurde er Jungstudent an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. 2014 erhielt er den ECHO Klassik als Nachwuchskünstler des Jahres sowie den Musikpreis des Verbands der Deutschen Konzertdirektionen; im selben Jahr erschien seine Autobiografie „Fußnoten – Ein Hornist ohne Arme erobert die Welt". 2016 wurde er mit dem Leonard Bernstein Award des Schleswig-Holstein Musik Festivals ausgezeichnet. Nach einer zweijährigen Residenz beim Bournemouth Symphony Orchestra debütierte er 2023 bei den BBC Proms in der Royal Albert Hall. Klieser konzertiert weltweit mit renommierten Orchestern wie der Camerata Salzburg, dem Mozarteumorchester Salzburg, der Amsterdam Sinfonietta und der Kammerakademie Potsdam. An der Musikhochschule Münster leitet er seit 2018 seine eigene Hornklasse. (felixklieser.de)

    Rabia BrookeVioline

    International geschätzt für ihre Ausdrucksklarheit und ihre furchtlose musikalische Neugier wird die Violinistin Rabia Brooke für ihre Fähigkeit gelobt, „jenen magischen Moment mit dem Publikum zu schaffen" (Art Link, Zagreb). Mit gleicher Leidenschaft widmet sie sich dem klassischen Repertoire von Beethoven, Brahms und Bach wie auch der Musik unserer Zeit. Zu ihren jüngsten Engagements zählen das Violinkonzert von Sibelius mit dem Orchester des Nordböhmischen Theaters sowie Konzerttourneen durch Europa. In den USA trat sie u. a. in der Carnegie Hall, der Orchestra Hall Chicago und beim Ravinia Festival auf. Die gebürtige Chicagoerin ist Gründungs-Artist-in-Residence von Nova Linea Musica, studierte an der Juilliard School und spielt die Stradivari-Violine „Lady Jeanne" von 1731. (rabiabrooke.com)

    Desirée RuhstratVioline

    Die mehrfach für den GRAMMY nominierte Geigerin Desirée Ruhstrat zählt zu den international gefragten Solistinnen, Kammermusikerinnen und Pädagoginnen. Bereits im Alter von sieben Jahren gab sie ihr Solodebüt in Chicago, mit zwölf Jahren folgte ihr professionelles Debüt mit dem Milwaukee Symphony Orchestra unter Lukas Foss. Zu ihren Auszeichnungen zählen der internationale Tibor-Varga-Wettbewerb sowie Spitzenpreise bei den Wettbewerben Carl Flesch, Julius Stulberg und dem Mozart Festival. Sie ist Gründungsmitglied des zweimal für den GRAMMY nominierten Lincoln Trio und Mitgründerin des Black Oak Ensemble. Sie absolvierte ihre Ausbildung am Curtis Institute of Music bei Aaron Rosand und lehrt heute an der Bienen School of Music der Northwestern University. Sie spielt eine Goffredo-Cappa-Violine aus dem Jahr 1685. (desireeruhstrat.com)

    Datum07. September 2026
    Beginn19:30 Uhr
    VeranstaltungsortOrangerieBessunger Str. 44, 64285 Darmstadt
    EintrittKartenvorverkauf über Ztix und die bekannten Vorverkaufstellen. Restkarten an der Abendkasse. Erm. für Mitgl. und Studenten.
    Programm

    Kammerkonzert mit Claire Huangci, Felix Klieser, Rabia Brooke, Desirée Ruhstrat

    Werke von Beethoven, Chopin, Paderewski, Dukas und Brahms

    07. September 2026 · 19:30 Uhr · Orangerie

    Claire HuangciKlavier
    Felix KlieserHorn
    Rabia BrookeVioline
    Desirée RuhstratVioline

    Ludwig van Beethoven (1770–1827)

    Violinsonate Nr. 7 c-Moll op. 30 Nr. 2 (Claire Huangci, Klavier · Rabia Brooke, Violine)

    I. Allegro con brio II. Adagio cantabile III. Scherzo. Allegro – Trio IV. Finale. Allegro

    Fryderyk Chopin (1810–1849)

    Ballade f-Moll op. 52

    Polonaise As-Dur op. 53

    Ignacy Jan Paderewski (1860–1941)

    Minuet G-Dur op. 14 Nr. 1

    Notturno B-Dur op. 16 Nr. 4

    Caprice à la Scarlatti G-Dur op. 14 Nr. 3

    Cracovienne Fantastique H-Dur op. 14 Nr. 6

    Pause

    Paul Dukas (1865–1935)

    „Villanelle" für Horn und Klavier

    Johannes Brahms (1833–1897)

    Horn-Trio Es-Dur op. 40 (Felix Klieser, Horn · Desirée Ruhstrat, Violine · Claire Huangci, Klavier)

    I. Andante II. Scherzo. Allegro – Trio. Molto meno allegro III. Adagio mesto IV. Finale. Allegro con brio