Die Klavierballade – Teil I

    Balladen-Festival der Chopin-Gesellschaft

    Die Klavierballade – Teil I

    Über die Veranstaltung

    Erleben Sie zwei außergewöhnliche Konzerte, die die Klavierballade in all ihrer Vielfalt zum Leben erwecken! Im Mittelpunkt steht Fryderyk Chopin, der als Begründer dieser faszinierenden Gattung gilt und mit seinen Werken Musikgeschichte schrieb.

    Neben seinen Meisterwerken erklingen zahlreiche Balladen späterer Komponisten, die zeigen, wie lebendig und wandelbar diese Form bis heute geblieben ist. Insgesamt präsentieren 11 Profi-Mitglieder der Chopin-Gesellschaft beeindruckende 23 Balladen – ein musikalisches Panorama voller Emotion, Dramatik und Poesie.

    In den über 900 Jahren seit ihrer Entstehung hat die Ballade eine außerordentliche und keineswegs gradlinige Entwicklung erfahren. Ursprünglich als einfaches, volkstümliches Tanzlied im südfranzösischen Okzitanien entstanden, entwickelte sie sich in der Zeit der Troubadoure zum Kunstgedicht und Kunstlied, das deklamiert oder zu einer Instrumentalbegleitung gesungen wurde.

    Nach einem 300jährigen Dornröschenschlaf wurde sie im zu Ende gehenden 18. Jahrhundert zunächst als rein literarische Form wiederbelebt: Balladen waren Gedichte, die eine dramatische Geschichte erzählen (z. B. Goethe, Erlkönig, 1782). Die Versform inspirierte die Komponisten der Früh- und Hochromantik zur Vertonung als Lied, meist mit Klavierbegleitung (z. B. Schubert, Erlkönig, 1815).

    Mit der Komposition seiner vier Balladen für Klavier beschritt Fryderyk Chopin einen völlig neuen Weg und schuf die Werkgattung der reinen Instrumental-Ballade, die losgelöst von literarischen Vorlagen und rein abstrakt ihre eigene „Geschichte" ausschließlich in der Sprache der Musik erzählt. Weitere Komponisten griffen diesen Ansatz auf und folgten. Die beiden Konzertabende unseres Balladen-Festivals, die von den Profi-Pianisten der Gesellschaft gemeinsam gestaltet werden, zeigen an berühmten Beispielen der Balladen-Literatur für Klavier die Entwicklung auf, die diese Werkgattung seit Chopin bis ins 20. Jahrhundert genommen hat. Dabei erklingen Werke aus Polen, Deutschland, Norwegen, Frankreich, Spanien und den Vereinigten Staaten von Amerika. (TN)

    Datum10. Oktober 2026
    Beginn18:00 Uhr
    VeranstaltungsortLiteraturhaus DarmstadtKasinostraße 3, 64293 Darmstadt
    Eintritt20 € / Mitgl. 15 € / Studenten 10 € – Reservierung per E-Mail unter buero@chopin-gesellschaft.de
    Programm

    Die Klavierballade – Teil I

    Balladen-Festival der Chopin-Gesellschaft

    10. Oktober 2026 · 18:00 Uhr · Literaturhaus Darmstadt

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    EINFÜHRUNG: PROF. THOMAS NICKELSEN

    Fryderyk Chopin

    1. Ballade – A. Neuhaus (ca. 9 min)

    Fryderyk Chopin

    2. Ballade – A. Neuhaus (ca. 7 min)

    Franz Liszt

    1. Ballade – A. Zenin (ca. 8 min)

    Edvard Grieg

    Ballade op. 24 – K. Zvyagin (ca. 19 min)

    Wagner / Liszt

    Spinnerlied und Sentas Ballade – B. Bloch (ca. 12 min)

    Pause

    Franz Liszt

    2. Ballade – T. Orloff (ca. 19 min)

    Fryderyk Chopin

    3. Ballade – N. Volov (ca. 7 min)

    Szymon Laks

    Ballade „Hommage à Chopin" – A. Pacewicz (ca. 11 min)

    Fryderyk Chopin

    4. Ballade – M. P. Vetro (ca. 11 min)
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    Unsere Pianisten / Pianistinnen

    Boris Bloch

    Der aus Odessa stammende Pianist und Dirigent Boris Bloch gehört seit langem zu den wichtigsten Interpreten der klassischen und romantischen Klaviermusik. Seine Ausbildung absolvierte er am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium in der Klasse von Dimitri Bashkirow. Schon früh erarbeitete er sich ein breites Repertoire, das von Scarlatti und Bach, der Wiener Klassik, Chopin und Liszt über die deutsche und russische Romantik bis zu den wichtigsten Komponisten des 20. Jahrhunderts reicht und das er ständig erweitert. Nach seinem Studium gewann Boris Bloch mehrere internationale Klavierwettbewerbe, darunter den begehrten ersten Preis beim Wettbewerb „Ferruccio Busoni“ 1978 in Bozen. Von Bloch existieren einige CD-Einspielungen, die Referenzcharakter besitzen. Seine Aufnahmen von Liszt-Opernparaphrasen wurden mit dem Grand Prix International du Disque Liszt der Lisztgesellschaft Budapest und dem Diapason d’Or Paris ausgezeichnet. 2011 startete das Label ARS Produktion eine Boris-Bloch-Edition. Die erste CD dieser Serie wurde Franz Liszt anlässlich seines 200. Geburtstags gewidmet und mit dem Ehrenpreis der Ungarischen Lisztgesellschaft ausgezeichnet. Weitere CDs in dieser Edition enthalten Werke von Beethoven, Chopin, Mozart, Rachmaninow, Scarlatti, Schubert und Bach. Für seine langjährige und erfolgreiche Unterrichtstätigkeit an der Folkwang Hochschule wurde er 2007 mit dem Musikpädagogikpreis der Köhler-Osbar-Stiftung und der Stadt Duisburg ausgezeichnet. Er leitet regelmäßig Meisterkurse im In- und Ausland und ist oft Juror bei internationalen Wettbewerben. www.borisbloch.at

    Sabine Simon

    studierte an der Hanns-Eissler-Musikhochschule in Berlin bei Annerose Schmidt, an der Indiana University in Bloomington, USA, bei György Sebök, Menahem Pressler und Janos Starker, am Salzburger Mozarteum bei Hans Leygraf und als Stipendiatin der Internationalen Akademie des Ensemble Modern in Frankfurt. Bereits mit 16 Jahren debütierte sie mit dem Berliner Sinfonieorchester. Es folgten zahlreiche nationale und internationale Klavierabende und Konzerte, u.a. mit dem Gewandhausorchester Leipzig, der Dresdener Philharmonie, der Berliner Philharmonie, dem polnischen Rubinstein-Philharmonieorchester Lodz, dem Orquestra de Camara de Bellas Artes, Mexiko. Zusammen mit den Salzburger Mozart-Solisten unternahm sie im Jahr 2005 eine Japan-Tournee. Neben Auftritten in zahlreichen Ländern Europas gastierte sie außerdem in den USA, in Kanada, Brasilien, Argentinien und Mexiko.Als Preisträgerin nationaler und internationaler Klavierwettbewerbe, darunter erste Preise beim Nationalen Bach-Wettbewerb Leipzig und Bechstein-Wettbewerb „Piano in Concert“, gilt Ihr Interesse gleichermaßen der „Alten“ wie der „Neuen“ Musik. Mehrere Solo- und Kammermusikeinspielungen liegen bereits vor, unter anderem die Etüden op. 10 von Fryderyk Chopin. Sie ist als Jurymitglied bei nationalen und internationalen Klavierwettbewerben tätig und leitet regelmäßig Klavier- und Kammermusikkurse. Von 2005 bis 2025 unterrichtete sie als Dozentin für Klavier und Klaviermethodik an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt. Seit September 2024 ist sie als Professorin an der UdK in Berlin tätig.

    Adi Neuhaus

    Virtuosität mit Poesie und ein außergewöhnliches Gespür für Klang: Der Pianist Adi Neuhaus verbindet technische Souveränität mit einer fein nuancierten, ausdrucksstarken Musikalität. Als Nachfahre der legendären Pianisten und Pädagogen Heinrich und Stanislav Neuhaus führt er eine große pianistische Tradition fort und entwickelt zugleich eine ganz eigene künstlerische Stimme.Seine Ausbildung führte ihn von Jerusalem über Paris nach Berlin, wo er u. a. bei Lea Agmon, Marian Ribicky und Klaus Hellwig studierte. Als Solist und Kammermusiker gastierte er in bedeutenden Konzertsälen Europas, der USA und Asiens, darunter die Carnegie Hall New York, das Auditorium du Louvre und die Salle Cortot in Paris sowie die Philharmonie St. Petersburg. Zudem trat er bei renommierten Festivals wie Verbier und den Chopin-Festivals in Duszniki-Zdrój und Nohant auf.Neuhaus gewann den Internationalen Skrjabin-Wettbewerb in Moskau (2010) und den Internationalen Klavierwettbewerb in Ashdod (2013) jeweils mit dem Grand Prix. 2023 erschien seine erste CD mit Werken von Schumann, Chopin, Rachmaninow und Skrjabin bei Indésens Records und erhielt international hervorragende Kritiken.

    Maria Pia Vetro

    stammt aus Sizilien. Ihre Klavierausbildung krönte sie in Italien an der Musikhochschule "V. Bellini" in Catania und danach mit Studien bei Prof. Daniel Rivera. Danach wechselte sie an die Kölner Musikhochschule, an der sie ihr Studium mit dem Master of Music (Klasse von Prof. Fabio Bidini) abschloss. Maria Pia erhielt zahlreiche Auszeichnungen bei Klavierwettbewerben und nahm an internationalen Festivals teil wie z.B. "Paderewski Piano Academy" in Bydgoszcz, „Aurora Chamber Music Festival" in Vänersborg, „Talent Music Master Festival" in Brescia, "Trinity Festival" in London. Sie trat auch mit internationalen Orchestern auf - wie z.B. dem Symphonischen Orchester von Torun - und konzertiert regelmäßig als Solistin und Kammermusikerin in Deutschland und im Ausland. Im Februar 2025 ist ihre Debüt-CD „Italienische Reminiszenzen“ mit Werken von Clementi, Respighi und Liszt für das Label „Kaleidos Musikeditionen“ erschienen. www.mariapiavetro.com

    Konstantin Zvyagin

    Der im Jahr 1990 im Heimatort von Sergei Rachmaninov in der altrussischen Stadt Nowgorod geborene Pianist Konstantin Zvyagin hat wahrscheinlich sehr ähnliche Gefühle erlebt, wie der berühmte Komponist, Pianist und Dirigent: Beide waren von der herrlichen Atmosphäre des alten Kreml mit der berühmten Sophienkathedrale, dem Blick auf den fabelhaften Fluss Wolchow und den Klängen orthodoxer Glocken tief beeindruckt! Konstantin Zvyagin verfügt über beeindruckende Referenzen: Er ist Laureat russischer und internationaler Wettbewerbe und seine rege Konzerttätigkeit führte ihn nach Irland, Polen, Deutschland, USA, Frankreich, Italien, Spanien, Israel und Russland. Er graduierte an der Gnessin Musikakademie in Moskau bei Prof. Tatiana Zelikman und absolvierte das Masterstudium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Nina Tichman. Seit Januar 2020 unterrichtet Konstantin an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt und führt weiterhin eine rege Konzerttätigkeit. www.konstantinzvyagin.com

    Artur Pacewicz

    Der in Polen geborene Pianist Artur Pacewicz absolvierte sein Studium an der Stanisław-Moniuszko-Musikakademie in Danzig bei Prof. Waldemar Wojtal. Seine weitere Ausbildung führte ihn an die Hochschule für Musik und Theater Hannover, wo er bei Prof. Gerrit Zitterbart studierte und 2004 sein Examen ablegte. Bei zahlreichen internationalen Wettbewerben wurde Pacewicz mit Preisen ausgezeichnet. Zu seinen wichtigsten Erfolgen zählen der 1. Preis beim Internationalen Chopin-Wettbewerb in Varna (Bulgarien) sowie eine Auszeichnung beim Milos-Magin-Wettbewerb in Paris.Von 2009 bis 2011 war Pacewicz als Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover tätig. Die Vermittlung musikalischer und pianistischer Kenntnisse ist seit Beginn seiner Laufbahn ein wesentlicher Bestandteil seines künstlerischen Wirkens. Neben seiner Lehrtätigkeit gibt er regelmäßig Meisterkurse, unter anderem in Poznań und Gubin im Rahmen des Festivals „Musik ohne Grenzen“ sowie in Rysum beim Festival „Weltklassik am Klavier“. Seit 2021 leitet Artur Pacewicz eine Klavierklasse bei der Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e. V. in Darmstadt.

    Sofiia Zakharova

    2005 in Charkiw/Ukraine geboren, begann im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierspiel. Ihre Ausbildung erhielt sie zunächst am Lyzeum of Arts und am Musikkolleg Lyatoshinsky in Charkiw. Kurz nach Beginn des Krieges kam sie mit ihrer Familie nach Deutschland. Auf Initiative von Mitgliedern der Chopin-Gesellschaft fand sie zunächst in Darmstadt Aufnahme. In Dresden wurde sie von Prof. Aleksandra Mikulska künstlerisch gefördert und setzte ihre Ausbildung am Landesgymnasium für Musik Carl Maria von Weber fort. Schon früh machte Sofiia Zakharova durch zahlreiche Wettbewerbserfolge auf sich aufmerksam. 2023 erhielt sie beim Internationalen Klavierwettbewerb für junge Pianisten in Kronberg den 3. Preis und einen Sonderpreis, 2025 beim Danubia Talents International Music Competition den 2. Preis. Heute studiert sie Klavier im Rahmen der künstlerisch-pädagogischen Ausbildung an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Sabine Simon und ist als Konzertpianistin, Kammermusikerin und Klavierpädagogin tätig.

    Andrey Zenin

    wurde 1995 im russischen Sotschi geboren und begann im Alter von vier Jahren Klavier zu spielen. Er begann sein Klavierstudium am Staatlichen Rachmaninow-Konservatorium in Rostov bei Rimma Skorokhodova und am Royal Conservatoire of Scotland in Glasgow bei Graeme McNaught. Heute ist er Schüler von Balazs Szokolay und Thomas Steinhöfel an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Er erhielt mehrere Stipendien, u.a. das Charlotte-Krupp-Stipendium in Weimar, und ist Stipendiat der Internationalen Musikakademie Liechtenstein, wo er an den Intensivwochen und Aktivitäten teilnimmt. Andrey gewann Preise bei zahlreichen Wettbewerben, darunter den 1. Preis bei der „Skavronsky Inspiration International Competition“ in Wolgodonsk, den 3. Preis bei der „Semyon Benditsky Piano Competition“ in Saratov, den 2. Preis bei der „Moscow International Fryderyk Chopin Competition for Young Pianists“ und den 1. Preis beim „Musica Classica Festival“ in Moskau. Er war Semifinalist 2018 bei der „Hamamatsu International Piano Competition“ und qualifizierte sich für das Hauptfeld der „18th International Frederic Chopin Piano Competition“ in Warschau 2021. Im Oktober 2022 erhielt er den 3. Preis und den Improvisationspreis beim XII. Internationalen Chopin-Klavierwettbewerb in Darmstadt. Andrey konzertiert in vielen Ländern als Solist und Kammermusiker.

    Tatiana Orloff

    wurde in eine musikalische Familie hineingeboren und gab schon mit 8 Jahren ihr Debüt mit dem Staatlichen Kammerorchester. Dieses Konzert, in dem sie ein Klavierkonzert von J.S. Bach spielte, markierte den Beginn einer herausragenden Karriere, die sie zu einer gefragten Pianistin machen sollte. Nach Abschluss ihres Diploms und ihrer Postgraduiertenstudien als eine der besten Studentinnen an der Gnessin-Akademie für Musik in Moskau setzte sie ihre internationale Ausbildung in Deutschland fort, wo sie einen Master-Abschluss im Fach Klaviersolo an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main erwarb. Später studierte sie Kammermusik an der Universität für Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien. Sie hat zahlreiche internationale Wettbewerbe gewonnen in Österreich, Deutschland und Russland, darunter erste Preise beim 5. Internationalen Moskauer Musikwettbewerb, dem Internationalen Klavierwettbewerb für Studenten von Musikhochschulen in Moskau sowie den Grand Prix des internationalen Wettbewerbs der Barents-Region. Derzeit strebt sie eine Promotion in Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main an. Ihre Entwicklung als Pianistin wurde während ihres Studiums maßgeblich durch die Zusammenarbeit mit Prof. Bernhard Wetz und Prof. Denise Benda geprägt, ebenso wie durch ihre Teilnahme an internationalen Meisterkursen. Abseits der Bühne widmet sich Tatiana leidenschaftlich der Förderung der nächsten Musikergeneration. Sie ist stolz darauf, ihre Studenten zu betreuen, von denen viele bei Wettbewerben in Deutschland, England, Malta, Italien und Österreich bedeutende Erfolge erzielt haben. Seit November 2024 hat Tatiana Orloff einen Lehrauftrag als Dozentin der Hochschule für Musik Würzburg.www.orloffduo.de

    Nikita Volov

    1992 in Sewerodwinsk am Weißen Meer geboren, erhielt seine musikalische Ausbildung zunächst in Pskow und an der Zentralen Musikschule für hochbegabte Kinder in Moskau. Anschließend studierte er am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium bei Prof. Eliso Virsaladze und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Prof. Stefan Arnold, wo er 2019 das Konzertexamen ablegte. Als Solist und Kammermusiker gastiert Volov auf bedeutenden Bühnen, darunter die Berliner Philharmonie, das Concertgebouw Amsterdam und die Elbphilharmonie Hamburg. Er konzertierte mit renommierten Orchestern und ist Gast internationaler Festivals. Zu seinen Auszeichnungen zählen der 1. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb in Transsilvanien, ein Preis beim Concours International de Piano „Ricard Viñes“ sowie der DAAD-Preis 2018. Seine Interpretationen zeichnen sich durch klangliche Differenzierung, Virtuosität und besondere musikalische Ausdruckskraft aus. www.nikitavolov.com

    Sontraud Speidel

    „eine Art Clara Schumann unserer Tage“ (Neue Zeitschrift für Musik). Im Alter von elf Jahren begann Sontraud Speidel ihr Studium an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei der Exilrussin Irene Slavin. Nach dem Abitur schlossen sich weitere Studien bei Yvonne Loriod–Messiaen in Karlsruhe, Branka Musulin in Frankfurt, Stefan Askenase in Brüssel und Géza Anda in Luzern an. Mehrmals wurde sie bei nationalen und internationalen Wettbewerben mit ersten Preisen ausgezeichnet.Sie konzertiert regelmäßig in europäischen Ländern, in den USA und in Asien bei Festivals, mit Orchester, in Solorezitals und als Kammermusikerin. Auch Ur- und Erstaufführungen stehen auf ihren Programmen.1979 gab sie auf Einladung von Bundeskanzler Helmut Schmidt einen Klavierabend im Palais Schaumburg Bonn. Sie ist Professorin für Klavier an der Hochschule für Musik Karlsruhe und hatte Gastprofessuren in Korea, Israel, Japan, China, Taiwan, in den USA und in verschiedenen Ländern Europas.Sie ist regelmäßig Mitglied von Jurys bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Ihre Diskographie ist auf über 50 CDs angewachsen und umfasst zahlreiche Solo- und Kammermusik-CDs mit selten gespieltem Repertoire. Von 1993 bis 2021 war sie im Klavierduo mit Prof. Evelinde Trenkner ( 2021) international tätig. Die letzte CD mit der Sinfonie Nr. 5 von Gustav Mahler wurde 2019 mit dem Echo Klassik Preis ausgezeichnet. Sontraud Speidel ist Steinway Artist, Ehrenmitglied der Werner-Trenkner-Gesellschaft und des Tonkünstlerverbands Baden-Württemberg. Sie wurde mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet und kümmert sich besonders um die intensive Förderung des pianistischen Nachwuchses. www.sontraud-speidel.de

    Moderation

    Prof. Thomas Nickelsen

    1954 in Frankfurt am Main geboren, war bis zu seiner Emeritierung Professor für Innere Medizin an der Johann Wolfgang Goethe-Universität und arbeitete parallel dazu in der klinischenpharmazeu-tischen Forschung. Seit seiner Pensionierung 2012 widmet er sich dem Schreiben, Klavierspielen und Reisen. Sein Roman-Debut „Die Spur des kleinen Prinzen“ erschien im Herbst 2015 im Karl Rauch Verlag. Seit 2016 produziert er eine CD-Reihe mit dem Titel „Anthology of American Piano Music“, die von der Pianistin Cecile Licad eingespielt wird und beim Label Danacord erscheint.